Planung von stationären Geschwindigkeitsmessanlagen an der B19

Einen kleinen Erfolg kann sich die Bürgerinitiative mit auf die Fahnen schreiben. So wurde in der Videokonferenz, welche zwischen Staatsministerin Kerstin Schreyer, Staatssekretärin Anna Stolz und Staatssekretär Gerhard Eck, sowie der Bürgerinitiative im vergangenen Jahr stattfand, auch das Thema Geschwindigkeitsüberwachung thematisiert. Hr. Staatssekretär Eck hat uns nun in einem Schreiben in Aussicht gestellt, dass auch in unseren Ortschaften stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen an der Bundesstraße gebaut werden könnten. In dem Schreiben wurde ebenso angekündigt, dass mit den Bürgermeistern der Ortschaften Kontakt aufgenommen wurde, um dieses Thema näher zu erörtern. Kosten, mögliche Standorte und andere Parameter, sollen nun in den kommenden Monaten näher besprochen werden. Gerade der überörtliche tägliche Durchgangs- und Fremdverkehr belastet die Gemeinden sehr stark. So wie es auch in vielen anderen Bundesländern seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, würden entsprechende Messanlagen für ortsverträgliche Geschwindigkeiten sorgen und Temposünder entsprechend zur Kasse gebeten werden.

Videokonferenz „Runder Tisch BI B19“ mit Vertretern der Bayerischen Staatsregierung

Am 20.10. haben Peter Wagner und Michael Wild von der BI B19, mit hochrangigen Vertretern der Bayerischen Staatsregierung, über die Verkehrssituation an der B19 debattiert.

Am Gespräch haben unter anderem teilgenommen:
Kerstin Schreyer  Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr
Anna Stolz               Staatssekretärin für Unterricht und Kultus
Gerhard Eck           Staatssekretär des Innern, für Sport und Integration
Peter Weywadel   Bauministerium

In den knapp 40 Minuten haben wir versucht die allgemeine Situation zu beschreiben und die „kleinen“, sowie „großen“ Vorhaben der BI vorzutragen.
Wir konnten jedoch nur Teile unseres Leitfadens vermitteln und die Zeit ist letztendlich nicht ausreichend gewesen, um alle notwendigen Themen ausführen zu können.
Wir sind mit unseren durchaus guten Argumenten auch nur zum Teil erfolgreich gewesen, haben jedoch einige Verbesserungen anstoßen können.

Hr. Eck möchte sich darum kümmern, dass die aktuelle LKW-Beschilderung auf 7,5 Tonnen reduziert werden soll.
Unserem Vorschlag einer generellen Verschärfung der Beschilderung konnte er leider nicht zustimmen.
Des Weiteren will er mit der Polizeiinspektion Würzburg-Land sprechen und regelmäßige Polizeikontrollen des Schwerlastverkehrs befürworten.
Auch hat er sich für die Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessstelle ausgesprochen und dies als durchaus möglich und sinnvoll erachtet.
Nach Aussagen der Bayerischen Regierung ist durch den Bau der B26n und den sechsspurigen Ausbau der A7, mit einer starken Verlagerung des Verkehrs auf die beiden Strecken zu rechnen.
Letztere ist jedoch im aktuellen Bundesverkehrswegeplan nur im erweiterten Bedarf mit Planungsrecht und ein möglicher Baubeginn vor 2030 ist aktuell nicht realistisch.
Wir ziehen die versprochene Verkehrsentlastung stark in Zweifel, da gerade der Güterstraßenverkehr in den kommenden Jahren noch stark ansteigen soll und auch der PKW-Verkehr nicht weniger werden wird.
Wir haben um eine aussagekräftige Studie für die versprochene Entlastung gebeten.

In absehbarer Zeit soll ein lokales Treffen mit den Landräten, Bauämtern, sowie der BI abgehalten werden, um weiterführende Maßnahmen diskutieren zu können.
Wir bedanken uns bei Anna Stolz für die Organisation der Veranstaltung, sowie allen weiteren Teilnehmenden für das offene, aber auch kontroverse Gespräch.

Klaus Stuntz tritt als Vorsitzender zurück

Klaus Stuntz ist aus persönlichen Gründen als Vorsitzender unserer Bürgerinitiative zurückgetreten. Wir bedauern dies sehr, respektieren aber seine Entscheidung. Kommissarisch wird unser zweiter Vorsitzender Peter Wagner den Vorsitz übernehmen.
Wir danken Klaus für die kollegiale und sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren und wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit für die Zukunft!

Rückblick auf die Demo in Bergtheim

Zwischen 80 und 90 Personen haben sich am 17.01.2020 auf dem Marktplatz in Bergtheim zusammengefunden, um auf die Verkehrsproblematik in Unterpleichfeld, Bergtheim, Opferbaum und Eßleben hinzuweisen.
Nachdem durch den Vorsitzenden Klaus Stuntz eine einführende Rede gehalten wurde, hat Hr. Dr. Michael Imhof von den Brummigegnern aus Würzburg, auf die ebenfalls katastrophalen Verkehrsverhältnisse am Stadtring in Würzburg hingewiesen.
Danach hat der Demonstrationszug die B19 für ca. 15 Minuten einseitig lahmgelegt.
Peter Wagner hat den Demozug mit dem Megaphon begleitet und weitere Informationen kundgetan.

Wir danken allen Teilnehmern und Helfern (Feuerwehr und Bauhof Bergtheim, Polizei Würzburg-Land) für die Unterstützung!

Demo am 17.01. in Bergtheim und am 18.01. auf dem Stadtring-Süd in Würzburg

Am 17.01.2020 findet, wie auf dem angehängten Flyer näher beschrieben, ein Demonstrationszug auf der B19 in Bergtheim statt.
Zusätzlich veranstalten die Brummigegner aus Würzburg, welche sich unter anderem für eine Entlastung der Stadt Würzburg vom PKW- und LKW-Verkehr einsetzen, ebenfalls eine Demo auf dem Stadtring-Süd/Ecke Rottendorfer Straße.
Am 18.01.2020 von 11:00 – 12:30 lautet das Motto auf dem Stadtring:
„Durchatmen statt durchrasen“ 

Folgende Ziele haben die Brummigegner:

  • Für weniger LKW- und PKW- Durchgangsverkehr
  • Für weniger motorisierten Individualverkehr
  • Für eine bessere Luft- und Lebensqualität

Der Durchgangsverkehr auf dem Stadtring steht im direkten Bezug zu unserem Verkehrsaufkommen auf der B19 und eine enge Zusammenarbeit ist für beide Gruppierungen von Nutzen.

Wir möchten Sie herzlich zu beiden Veranstaltungen einladen!

Mitgliedsbeiträge 2019

Um auch zukünftig die entstehenden Kosten decken zu können, hat sich unser Arbeitskreis dazu entschieden, Ende dieses Jahres den Mitgliedsbeitrag einzuziehen, um mit selbigen auch die nächsten Jahre das Fortbestehen der BI gewährleisten zu können.
Im Jahre 2014 wurden letztmalig die Beiträge eingezogen.

Wir sind in den vergangenen Jahren verantwortungsvoll mit den uns anvertrauten Geldern umgegangen und haben nur die notwendigsten Summen zur Deckung von Unkosten aus der Kasse entnommen.

Gerne können Sie bei Interesse Einblick in die Ein- und Ausgabensituation der BI nehmen.

Diese und weitere Informationen werden in den kommenden Tagen auch in schriftlicher Form bei unseren Mitgliedern eintreffen.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen und laden Sie herzlich zu unseren regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen und Veranstaltungen ein.

Zweite Ampelanlage für Eßleben gefordert

Die Bürgerinitiative hat für die Ortschaft Eßleben eine zweite Ampelanlage gefordert und deshalb an die Marktgemeinde Werneck ein entsprechendes Schreiben gesandt.
Da die vorhandene Ampelanlage für viele einen größeren Umweg darstellt, wird die Straße oftmals auf kürzestem Wege überquert.
Gerade für Kinder und ältere Menschen, welche die Fahrzeuggeschwindigkeiten schlecht einschätzen können, entsteht hierdurch ein unkalkulierbares Gefährdungspotential und aus unserer Sicht ist es deshalb unabdingbar, dass in Eßleben eine zweite Ampelanlage (nähe Langgasse/Bachgasse) errichtet wird, um eine sichere Überquerung zu ermöglichen.