Grüne Kreistagsfraktion vor Ort an der B19

Die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina hat sich zusammen mit weiteren Vertretern der Kreistagsfraktion der Bündnisgrünen in Unterpleichfeld einen Überblick über die Verkehrssituation verschafft. Einvernehmlich wurde mit den anwesenden Mitgliedern
der Bürgerinitiative das große Verkehrsaufkommen als unzumutbar eingestuft. Kurzfristig sind nur wenige Entlastungen möglich.
Tempo 30 an gefährlichen Stellen, sowie eine weitere Einschränkung des LKW-Durchgangsverkehrs sind hier die Schlagworte.
Das schwierige Thema der B26n war ebenfalls ein Gesprächspunkt. Der mögliche Bau der Westumgehung bindet einen Großteil der Bundesmittel, welche für Unterfranken in den nächsten Jahren zur Verfügung gestellt werden. Die Strecke würde frühestens in den 30er Jahren in Betrieb gehen und ca. 500 Millionen Euro kosten. Die Verkehrsentlastung für unseren Bereich wird jedoch aufgrund der allgemeinen Verkehrszunahme keinen nennenswerten Einfluss haben.
Wir bedanken uns bei Fr. Celina und Ihren Mitstreitern für den Besuch und die Unterstützung.

Bürgerinitiative trifft sich mit dem Landrat

Mitte Dezember haben sich Vertreter der Bürgerinitiative mit dem Landrat Eberhard Nuß getroffen. Die beiden großen Themen Verkehrsentlastung und die möglichen Ortsumgehungen standen im Vordergrund des Gesprächs. Mehr als 800 LKW und ca. 13000 PKW nutzen täglich diese Strecke. Hierdurch besteht neben der Unfallgefahr auch eine hohe Belastung an Lärm und Feinstaub für die Bevölkerung.

Das seit 2007 bestehende  Verbot von Durchgangsverkehr für LKW größer 12 Tonnen hat wenig Wirkung gezeigt. Verschiedene gesetzliche Vorgaben ermöglichen einen Großteil des Schwerlastverkehrs die legale Durchfahrt. Es soll hier geprüft werden, ob eine Mautbelastung der Bundesstraße unter gewissen Rahmenbedingungen eine Entlastung bringen könnte.
Auch Tempo-30-Zonen  und verstärkte Geschwindigkeitsmessungen in den Ortschaften waren ein Teil der Diskussion. Hier werden die relevanten Behörden kontaktiert, um den rechtlichen Rahmen für Geschwindigkeitsbegrenzungen an gefährdeten Stellen prüfen zu lassen.
Der Landrat informierte die Anwesenden, dass im Jahr 2014 die Ortsdurchfahrt von Unterpleichfeld mit einer neuen, lärmmindernden Asphaltschicht versehen wird. Im Jahr 2015 soll dann auch in Bergtheim diese Maßnahme erfolgen. Auf Antrag der SPD-Kreistagsfraktion beschloss der Kreistag des Landkreises Würzburg unter dies eine Machbarkeitsstudie für die Umgehungsstraßen bei der zuständigen Straßenbau-verwaltung in Auftrag geben zu lassen.
Nach Abschluss dieser Studie soll, sofern die Voraussetzungen gegeben sind, die Anmeldung der Umgehungen in den Bundesverkehrswegeplan erfolgen.
Die Bürgerinitiative bedankt sich bei Hr. Nuß für das konstruktive Gespräch.

Sechsspuriger Ausbau A7

In der Presse wird immer wieder geschrieben, dass ein dreistufiger Ausbau der A7 eine Entlastung für den Streckenabschnitt der B19 zwischen Unterpleichfeld und Eßleben bringen würde.
Aus unserer Sicht trifft dies aus verschiedenen Gründen nicht zu.
Der mögliche Ausbau der A7 würde frühestens in zehn bis fünfzehn Jahren vollzogen sein.
Bis dahin sind für die B19 erhebliche Verkehrssteigerungen zu erwarten. Dies wird auch in Studien des staatlichen Bauamtes Würzburg prognostiziert.
Die Bundesstraße  ist die Hauptdurchfahrtsstraße für LKW und PKW zwischen Würzburg und Schweinfurt. Die Autobahn stellt für viele Unternehmer einen Umweg, sowie eine zusätzliche Mautbelastung dar. Ebenso nutzen viele Pendler die gegenüber der Autobahn kürzere Strecke auf der Bundesstraße.
Wir sind nicht gegen einen Ausbau der A7, da dies für die Verkehrsinfrastruktur in der Region ein wichtiger Fortschritt ist.
Wir möchten nur darauf hinweisen, dass hierdurch im alltäglichen Verkehrsfluss keine nennenswerte Entlastung für unseren Bereich zu erwarten ist.
Lediglich bei Stauungen auf der A7 könnte es eine Minderung der Verkehrsmenge geben. Dies ist jedoch die Ausnahme und nicht die Regel.
Eine spürbare Entlastung für die Bevölkerung wird nur durch eine Ortsumgehung erzielt werden können.

Unterredung mit der Polizei

Am 04.12.2013 haben sich Mitglieder der Bürgerinitiative mit Vertretern der Polizeidienststelle Würzburg-Land getroffen.
In erster Linie wurde das LKW-Durchfahrtsverbot thematisiert. Täglich fahren mehr
als 800 Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht > 12 Tonnen durch den gesperrten Streckenabschnitt. Unter gewissen Voraussetzungen ist eine Durchfahrt zulässig. Wir haben dies auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt: LKW-Durchgangsverkehr näher beschrieben. Die Polizeibeamten haben mit verschiedenen Speditionen aus dem Umkreis gesprochen und den jeweiligen verantwortlichen Personen die rechtliche Situation erläutert.
Die gesetzliche Vorgabe über die Durchfahrtsberechtigung ist in der Verordnung missverständlich formuliert, was viele Fehlinterpretationen von Speditionen und LKW-Fahrern zur Folge hat.
Die Polizei will hier in Zukunft durch verstärkte Kontrollen Präsenz zeigen.
Wir danken den Polizeibeamten für das konstruktive Gespräch!
Zusätzlich wurden von uns mehr als 15 Speditionen welche tagtäglich durch die Ortschaften fahren angeschrieben und auf die rechtliche Lage hingewiesen.

Treffen mit Vertretern der SPD Kreistagsfraktion

Am Freitag dem 15.11. trafen sich Vertreter der Bürgerinitiative mit dem Landtags-abgeordneten Volkmar Halbleib, sowie weiteren Vertretern der SPD- Kreistagsfraktion Würzburg-Land an der B19 in Unterpleichfeld. Vor Ort konnten sich die teilnehmenden Personen ein Bild über die Verkehrssituation machen und es entstand der einheitliche Konsens, dass Handlungsbedarf dringend notwendig ist. Es soll eine Machbarkeitsstudie für eine mögliche Ortsumgehung der betroffenen Ortschaften beauftragt werden. Ein runder Tisch mit Vertretern verschiedenster Behörden und politischen Gruppierungen ist  angedacht. Hr. Halbleib hat uns hier seine Hilfe zugesagt. Wir danken Hr. Halbleib, der SPD-Kreistagsfraktion und hoffen auf weitere Unterstützung.
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Rückblick auf die Gründungsversammlung

Wie in verschiedenen Medien beworben, fand am 19.10.2013 im Pfarrheim Unterpleichfeld die Gründungsversammlung für unsere Bürgerinitiative statt.
Als Gäste konnten zahlreiche Gemeinderäte aus den Ortschaften, der erste Bürgermeister aus Bergtheim Hr. Konrad Schlier, sowie Hr. Dr. Hans Jürgen Fahn MDL (Freie Wähler) begrüßt werden.
Robert Wild führte mit einem eindrucksvollen Vortrag durch den Abend.
Die Ziele der Bürgerinitiative sowie die Maßnahmen wurden nochmals verdeutlicht. Die Ortsumgehung für die betroffenen Ortschaften ist das langfristige und große Ziel der Gemeinschaft. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit das Wort zu ergreifen und es entstand eine lebhafte und konstruktive Diskussion.
Aber auch kurzfristige Ziele wurden fixiert. Hierzu zählt unter anderem die Reduzierung des LKW-Durchgangsverkehrs.
Die Strecke zwischen Unterpleichfeld und Werneck ist seit dem Jahr 2007 für den Durchgangsverkehr für LKW > 12 Tonnen gesperrt. Verschiedene Ausnahmeregelungen ermöglichen den LKW diese Strecke zu nutzen. Nach einer jüngsten inoffiziellen Zählung
fahren pro  Tag ca. 800 LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht größer 12 Tonnen durch Unterpleichfeld und Bergtheim.
Aufgrund von Unwissenheit oder finanziellen Interessen durchquert eine gewisse Anzahl von LKW diesen Bereich tagtäglich widerrechtlich. Hier sollen Gespräche mit den Speditionen bzw. verantwortlichen Stellen stattfinden.
Eine Unterschriftenaktion, sowie eine Bürgerversammlung mit geladenen Gästen aus Politik und Presse werden folgen.
Politiker aus Land und Bund werden kontaktiert, um auf die Verkehrsproblematik aufmerksam zu machen.

Zahlreiche Teilnehmer der Gründungsversammlung habe die Beitrittserklärung ausgefüllt und unterstützen somit die Ziele der Bewegung.

Anschließend fand die Wahl der verantwortlichen Personen statt.
Zum ersten Vorsitzenden wurde Klaus Stuntz aus Unterpleichfeld gewählt. Durch seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung ist er eine große Bereicherung für die Initiative.

Sein Stellvertreter ist Peter Wagner aus Opferbaum.
Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit und der Homepage ist Michael Wild.
Die Funktion des Kassenbeauftragten wird von Robert Wild übernommen.

Wir bedanken uns im Namen der Vorstandschaft für das Interesse an der Bürgerinitiative, und hoffen die Erwartungen erfüllen zu können.

Einladung zur Gründungsversammlung der Bürgerinitiative am 19.10.2013

Das stetig ansteigende Verkehrsaufkommen ist für die Anwohner der B19 zwischen Unterpleichfeld und Werneck seit vielen Jahren unerträglich. Deshalb haben sich engagierte Bürger aus den vier Ortschaften zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Verkehrsberuhigung zu erwirken.
Der Verkehr wird nach offiziellen Studien auch künftig weiter zunehmen!
Die Ortsumgehung ist deshalb das langfristige Ziel der Initiative!
Des Weiteren hat das LKW-Durchfahrtsverbot in den vergangenen Jahren wenig Wirkung gezeigt. Hier möchten wir mit verschiedenen Lösungsansätzen eine kurzfristige Entlastung herbei führen.
Sie wollen gemeinsam mit anderen Bürgern/-innen die Lebensqualität in Ihrem Ort verbessern oder Sie sind betroffener Anlieger an der B 19? Dann kommen Sie am 19.10.2013 um 20:00 Uhr in das neue Pfarrheim, Hauptstr. 8 in Unterpleichfeld.

Agenda für die Gründungsversammlung:

 – Gründung der Bürgerinitiative und Wahl der verantwortlichen Personen
–  Ziele der Bürgerinitiative
–  Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele

B19 wird vorerst nicht herabgestuft

Nach einem Briefwechsel mit der obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium,  wird die Bundesstraße 19 im Teilbereich zwischen Unterpleichfeld und Werneck vorerst nicht herabgestuft.
Bund und Länder haben sich in den Jahren 2011 und 2012 darauf geeignet, parallel zur Autobahn laufende Bundesstraßen herabzustufen, sofern die Fernverkehrsbedeutung nicht mehr gegeben ist.
Für unseren Streckenabschnitt hätte dies zur Folge gehabt, dass in Zukunft das Land Bayern, und nicht mehr der Bund für die Instandhaltung bzw. dem Bau einer möglichen Ortsumgehung zuständig gewesen wäre.

Unten stehend ein Link, welcher auf diesen Sachverhalt näher eingeht.

Bayerischer Landtag-Online, 14.02.2013 “Abstufungen von Bundes- und Staatstraßen“
http://www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/16_0015415.pdf

Rückblick auf die Diskussionsrunde vom 09.09.2013 in Unterpleichfeld

Am 09.09.2013 fand im neuen Pfarrheim Unterpleichfeld ein weiteres Treffen der Initiative für eine gemeinsame Ortsumgehung statt. Als Gäste konnten mehr als 40 Interessierte aus den vier Ortschaften, sowie verschiedene Vertreter der Gemeinden begrüßt werden.
Fredy Arnold, Bürgermeister aus Unterpleichfeld, erläuterte die letztjährigen Bemühungen der Gemeinden für eine Ortsumgehung.
Die Ziele der Bürgerbewegung sind vielfältig, und sollen gleichermaßen angegangen werden.
Das primäre Ziel ist eine jeweilige Ortsumgehung der betroffenen Ortschaften an der B19.
Kurzfristig soll unter anderem der LKW-Durchgangsverkehr vermindert werden. Aufgrund fehlender Kontrollen fahren immer wieder LKW ohne Durchfahrtsberechtigung durch die einzelnen Orte. Hier sollen Gespräche mit verschiedensten Stellen stattfinden.
Desweiteren möchte die zukünftige Bürgerinitiative auch Themen wie weitere Ampelanlagen oder vermehrte Geschwindigkeitskontrollen angehen. Freiwillige aus den vier verschiedenen Ortschaften wollen nun zeitnah die Bürgerinitiative mit einer offiziellen Gründungsversammlung ins Leben rufen.

Bestrebungen der Gemeinden in der Vergangenheit

Die Ortschaften Unterpleichfeld, Bergtheim und Opferbaum haben bereits in der Vergangenheit versucht, den Bau einer Ortsumgehung voran zu treiben. Ziel ist primär, die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan. So ist zum Beispiel die Ortsumgehung für Giebelstadt in die Vorauswahl erwogener Projekte für den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen worden.

Unten stehend einige Links zu Online-Zeitungsberichten aus der Vergangenheit.

Mainpost-Online, 26.04.2011 „Für eine Ortsumgehung – Landrat und Bürgermeister kämpfen gemeinsam“
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Fuer-eine-Ortsumgehung;art736,6114045

Mainpost-Online, 10.04.2011 „Eine Ortsumgehung für Unterpleichfeld – Gemeinde spricht sich gegen die Autobahn-Westumgehung aus“
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Eine-Ortsumgehung-fuer-Unterpleichfeld;art736,6089379